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Naira Boesch-Geworkian

 

Naira Boesch-Geworkian, Bildhauerin und Philologin, ist am 22.09.1961 in Eriwan (Armenien) als Tochter einer Pianistin und eines Komponisten geboren. Im Alter von 7 Jahren besuchte sie die Kinderkunstschule. Nach der Matura begann sie an der Kunsthochschule zu studieren und erhielt sowohl ihr Abschluss-Diplom mit Auszeichnung und das Diplom als Bildhauerin (Mag.art), als auch an der Hochschule für Sprachwissenschaft das Diplom in Germanistik und Pädagogik (Mag.philol.). Parallel dazu absolvierte sie eine Ausbildung zur Kunstkritikerin und Dolmetscherin in den Sprachen Deutsch, Armenisch und Russisch.

 

Ihre bisherige Berufserfahrung bezieht sich auf das Tätigkeitsfeld als Restaurateurin im Archäologischen und Naturhistorischen Institut von Eriwan. Sie war engagiert bei Ausgrabungen, sowie auch bei Neuentwürfen von Volkstrachten. Außerdem unterrichtete sie die deutsche Sprache an der Akademie der Wissenschaft. Des Weiteren sammelte sie Erfahrung im Filmstudio als Trickfilmzeichnerin.

Seit 1989 lebt die Künstlerin nun in Österreich. Sie übernimmt die Initiative bei zahlreichen Ausstellungen und Symposien im In- und Ausland (beispielsweise Rom, Eriwan, Paris, Heidelberg, Salzburg, Graz, Wien, etc.) und nimmt auch selbst daran teil.

1995 erhielt sie den Auftrag der Gemeinde Lassing für die Wappenfigur Jakobus d. Ä. (2m Betonguss) und für die Bronze-Büste von Christian Wolf.

In Graz erhielt sie den 1. "Ernst und Rosa von Dombrowski"-Preis für Bildhauerei.

1998 gründete sie schließlich den Verein "Künstlerkreis Burg Strechau" und bemüht sich seitdem um bildende Künstler aus den europäischen Ländern.

1999 wurde sie in die Internationale Künstlergilde St. Lukas in Antwerpen aufgenommen. Zudem ist sie Mitglied des Künstlervereines Figuration Critique in Paris.

2000 erhielt sie den 1. Preis der Stadt Treviglio für Bildhauerei (Italien).

2003 gestaltete sie das Bühnenbild für Operetten (Perchtoldsdorf und Lassing).

2005 nahm sie am Projekt "cerda und celtoi" in Saarbrücken teil.

2006 erstellte sie die 3m hohe Skulptur aus Edelstahl für den Golfplatz in Weißenbach (Ennstal, Steiermark).

2007 nahm sie bei der Biennale Florence teil.

Sie engagierte sich 2008 bei der Dokumentation "In principio erat verbum" über die protestantische Kapelle auf der Burg Strechau und 2009 bei der Dokumentation "Verba et facta - 30 Jahre Burg Strechau - Harald Boesch".

2009 erhielt sie den Auftrag der Stadtgemeinde Rottenmann für die ca. 4m hohe Wappenfigur aus Edelstahl.